Kreuz und querEs gibt die zahlreichen Zentral-Berliner, ob nun gebürtig oder zugereist, egal, Berliner, und zwar keine Pfannkuchen! Ohne diese dort ansässigen oft kräftigen Steuerzahler, denn es müssen ja vielfach Gutverdiener sein, die sich die immer teurer werdenden Mieten leisten können, wäre Berlin längst schon pleite und dem starken Anteil des genau entgegengesetzten Armen-Milieu ginge es möglicherweise noch schlechter. „Arm aber sexy“ hat der inzwischen ob dieses Ausspruches schon legendäre Ex-Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit einmal so zutreffend ausposaunt. Mag ja stimmen, aber in Anbetracht des derzeit stattfindenden Glamour-Rummels im Schlabberlook auf dem Cat-Walk vor ausgewählten Lokalitäten des Filmfestivals ergibt sich wie bei vielen ähnlichen Dingen, die aus dem Rahmen fallen, die Frage, was bringt es tatsächlich für das reich/arm-durchschüttelte Berlin?
Mir scheint es, als würde in der Stadt der große Sack, in den Missstände/positive Ereignisse/ Verwerfliches/Glanzvolles geworfen und kräftig verrührt werden, ewig Bestand haben. Herauskommt: Berlin, die tolle Stadt - will man uns stets weismachen, wo doch permanent der Eindruck entsteht, dass nur Weniges richtig klappt. Ich weiß, es lässt sich leicht meckern, wenn man nicht selbst beteiligt ist. Aber, bitteschön, wo ist der Knaller, die uns alle, möglicherweise Deutschland weit, sauber aufatmen lässt?
Wieder so ein Gedankenspiel, das erlaubt sei. Schon die Überschrift gibt zu erkennen, dass es in alle Richtungen gedacht kaum möglich ist, die Meinungsvielfalt unter einen Hut zu bringen. Aber wie hat schon Churchill gesagt: „Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen“, ich füge an, es gibt keine bessere.
So weit, so gut oder auch nicht, doch nun zu uns samt der Äußerung X + X. Was kümmert uns der Zentral-Berliner-Bereich, wenn wir draußen am Rande die Bäume nicht nur suchen müssen, sondern diese uns förmlich verschlucken? Wir haben ja etwas, was andere nicht haben: Wald vor der Tür. Und wenn wir hier sagen „kreuz und quer“, dann ist das auch so gemeint, weil es möglich ist im Kreis zu laufen und trotzdem Schlängel-Pfade zwischendurch, Hügelan- und -abstiege inbegriffen, und schließlich Altbekanntes plötzlich als Neuland zu entdecken, weil die Zufalls-Strecke ganz anders als eingeplant angegangen wird. So manche/r, selbst ich von mir, war erstaunt, was herauskommt, wenn die „Formel“ *x* (auch Einmaleins des pünktlichen nachhause Findens) angewandt wird. Na, schön, wird der Einwand kommen, Navigation mit diesem kleinen mitgeführten Klingelgerätchen (Handy) ist möglich. Aber denkste, denn gefühlte Strecke ist erlebte Strecke. Und so kommt bei jedem Lauf immer wieder Neues heraus, das Bestätigung gibt, erneut Besonderes gemacht zu haben. Ihr glaubt es nicht?
Dann bitte hier, ein paar Kostproben:
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Noch etwas zum Schmunzeln:
Die drei weisen Affen nach Konfuzius: Nichts Böses sehen, nichts Böses hören und nichts Böses sagen. Ja, das verkörpern wir drei. Von lks. nach re. Günther, Horst, Hübi – schon ein paar Tage alt – doch immer noch auf dem Laufenden.
Immer dienstags mit der Galloway-Methode (äh, beim Walken und Laufen)
Beste Grüße Horst